- Denken Sie über ihre Rauchgewohnheiten nach.
Warum rauchen Sie und zu welchen Gelegenheiten? Machen Sie sich klar, warum
sie aufhören wollen und versuchen Sie sich vorzustellen, wie toll es ist,
wenn Sie es erst mal geschafft haben. Es hilft, diese Gedanken aufzuschreiben.
- Setzen Sie sich einen Termin. Hören sie nicht
aus einer Laune von "jetzt auf gleich" auf, sondern planen Sie systematisch,
wann und wie Sie aufhören wollen. Sammeln Sie Kraft und wählen sie einen möglichst
stressfreien Zeitpunkt.
- Erzählen Sie es möglichst vielen Leuten.
Informieren Sie ihre Familie, Freunde, Bekannten und Arbeitskollegen über
ihre Pläne. Sie erreichen damit zum einen, dass diese Ihnen helfen und Rücksicht
nehmen, zum anderen setzen sie sich damit unter Druck. Manchmal hilft es auch,
als Ansporn eine Wette einzugehen.
- Lassen Sie sich helfen. Informieren Sie sich
über Hilfsmittel und die verschiedenen Methoden zur Raucherentwöhnung. Es
gibt eine Anzahl unseriöser Angebote mit überzogenen Erfolgsversprechungen,
die sehr teuer sind. Fragen Sie im Zweifelsfall lieber bei Ihrer AOK nach,
ob es sich um eine empfehlenswerte Methode handelt. Die beste Methode für
jedermann gibt es nicht, aber bestimmt gibt es für Sie einen besten Weg, den
Ausstieg zu schaffen. Entscheidend ist, dass Sie sich Gedanken machen, welche
Methode zu Ihnen passt. Es gibt zahlreiche Bücher auf dem Markt, die Tips
zum Nichtrauchen geben. Blättern Sie einfach mal in einer Buchhandlung.
- Für Stress-Situationen vorbereiten. Überlegen
Sie sich, was Sie in solchen Augenblicken tun können, um nicht zur Zigarette
zu greifen. Es gibt viele Entspannungsmethoden.
- Sorgen Sie für eine rauchfreie Umgebung.
Beseitigen Sie Aschenbecher, Feuerzeuge oder andere Raucherutensilien und
meiden Sie Raucher. Natürlich können Sie auf Dauer nicht allen Rauchern aus
dem Weg gehen. Sie erschweren sich aber das Aufhören, wenn Sie anderen ständig
beim Rauchen zuschauen müssen und darüber hinaus weiter passiv rauchen.
- Belohnen Sie sich. Überlegen Sie sich eine
Belohnung, wenn Sie eine bestimmte Zeit durchgehalten haben.
- Erleichtern Sie sich das Aufhören. Behandeln
Sie sich gut in den ersten Wochen, indem Sie sich etwas Schönes vornehmen,
Sport treiben und sich gesund ernähren. Beschäftigen Sie sich und ihre Hände.
Und suchen Sie Situationen und Umgebungen, in denen Sie vorher auch nicht
rauchen konnten, etwa im Schwimmbad.
- Viele Ex-Raucher nehmen zunächst Gewicht zu.
Das ist nicht schlimm. Die Eßgewohnheiten, der Appetit und der Stoffwechsel
pendeln sich nach einigen Monaten wieder ein - und damit auch das alte Gewicht.
Aber steuern Sie frühzeitig gegen. Essen Sie statt Süßigkeiten oder anderen
Kalorienbomben lieber Obst oder Gemüse. Karotten oder Äpfel eignen sich gut
zum "Nebenbei-Knabbern". Tragen Sie zuckerfreie Kaugummis oder Pfefferminz
bei sich und trinken Sie viel, aber keinen Alkohol. Für viele Raucher gehören
Alkohol und Zigaretten zusammen. Zudem sinkt die Schwelle zum Rückfall in
alkoholisiertem Zustand.
- Ein Rückfall muß nicht Aufgeben bedeuten.
Sind Sie rückfällig geworden und haben wieder geraucht, machen Sie trotzdem
weiter. Geben Sie nicht einfach auf, Sie können es trotzdem schaffen.
