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Rauchertypen
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| Welche Rauchertypen gibt es? Die Abhängigkeit vom Tabakrauch hat neben der körperlichen Abhängigkeit von Nikotin auch eine psychologische Komponente. Die psychische Abhängigkeit ist von der Macht der Gewohnheit bestimmt. Rauchen ist meist an bestimmte Situationen und Gewohnheiten gebunden, wie etwa die Zigarette nach dem Essen oder beim Telefonieren. Haben Sie sich entschlossen, mit dem Rauchen aufzuhören, ist es hilfreich, sich auch diese individuellen Rauchgewohnheiten bewusst zu machen. Denn wenn Sie wissen, wann die Versuchung für Sie am größten ist, hat diese Seite der Sucht schon viel von ihrer Macht verloren. |
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Gelegenheitsraucher(innen): Der Geschmack der Zigarette sagt ihnen eigentlich nicht besonders viel. Sie rauchen, weil die anderen es auch tun, weil es gemütlich ist, weil sie sich langweilen oder sich unsicher fühlen. Vielleicht auch, weil sie nicht recht wissen, was sie mit ihren Händen anfangen sollen. Sie sind nicht sehr stark auf die Zigarette angewiesen und können darum relativ leicht aufhören.
Genussraucher(innen): Sie geniessen das Rauchen (z.B. nach einer Mahlzeit) wirklich. Schon das Anzünden der Zigarette und das Spielen mit dem Rauch bereitet ihnen Freude. Das Rauchen bietet ihnen Entspannung oder Anregung. Diese Kategorie von Rauchern sollte sich überlegen, ob ihr Genuss das gesundheitliche Risiko wert ist.
Stressraucher(innen): Sie rauchen vor allem dann, wenn sie Schwierigkeiten haben oder unter Druck stehen. Die Zigarette soll ihnen Gefühle von Spannung, Angst oder Abwehr vertreiben, kann sie aber auch - bei langen, ermüdenden Arbeiten - stimulieren. Zum Aufhören ist bei Stressrauchern die Wahl des richtigen Zeitpunktes besonders wichtig.
Gewohnheitsraucher(innen): Sie merken kaum, dass sie eine Zigarette im Mund haben. Irgendwie sind sie in die Gewohnheit des Rauchens hineingeraten, aber eigentlich bereitet ihnen die Zigarette keinen besonderen Genuss. Gewohnheitsraucher(innen) können durchaus mit Rauchen aufhören, brauchen dazu aber am Anfang ziemlich viel Disziplin.
Abhängige Raucher(innen): Sie spüren bewusst das Fehlen der Zigarette; es macht sie unruhig und nervös. Sie brauchen die Zigarette und erwarten, dass sie ihre Unlustgefühle beseitigt, was sie auch tut - vorübergehend. Die Freude an der Zigarette ist nur kurz und oft enttäuschend, und die anschliessenden Unlustgefühle lassen sie bald zur nächsten greifen. Aufhören ist für abhängige Raucher(innen) sehr schwer und mühsam - aber durchaus möglich.